Dengue-Fieber

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Erreger

Dengue-Virus

Verbreitung

Das Dengue-Fieber ist eine relativ gutartige Infektionskrankheit v.a. in den (Sub-)Tropen, Südostasien, Südpazifik, Afrika, südl. USA, und der Karibik.

Übertragung

Der Dengue Virus wird von der Aedes-Mücke in Form von Stichen übertragen. Die normale Infektion verläuft ähnlich wie eine sehr schwere Grippe.

Inkubationszeit

2 – 14 Tage

Symptome

  • hohes Fieber, mit bis zu 41 Grad Körpertemperatur
  • Kopf-, Muskel-, Gelenk- u. Kreuzschmerzen
  • beim hämorrhagischen Denguefieber zusätzlich Hämorrhagien (Organblutungen)

hämorrhagischen Form lt. WHO:

  • Zahnfleischbluten
  • Bluterbrechen
  • Teerstuhl
  • Lebervergrösserung
  • Thrombopenie, die Anzahl der Thrombozyten ist gefallen, Gefahr von Gerinnungsstörungen
  • schwacher Puls
  • kalte Haut
  • körperliche Unruhe
  • Petechien, das sind kleine, stecknadelkopfgrosse, rundliche Blutgefässe auf der autoberfläche
  • Hautrötungen

Vorsicht: nach einer durchgemachten Denguefieber-Erkrankung kann bei einer erneuten Infektion mit einem anderen Serotypen die hämorrhagische Form auftreten und zu schweren Komplikationen mit Organblutungen führen. Die Konsultation eins Tropenmediziners ist unabdingbar. Todesfälle kommen ins besonderen bei Kindern vor.

Wichtigste Differentialdiagnosen

Malaria, Gelbfieber, andere hämorrhagische Virusfieber, Typhus, Masern, Röteln

Behandlung

Die Behandlung ist rein symptomatisch. Acetylsalizylate (Aspirin) sind wegen der erhöhten Blutungsneigung kontraindiziert. In der Regel heilt die Krankheit nach 14 Tagen ohne Nebenwirkungen ab.

Vorbeugung

Keine Impfmöglichkeit, Schutz vor Insektenstichen ist aber ratsam

Pflichten

Meldepflichtig sind Krankheitsverdacht, die Erkrankung und der Tod.

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