Die Ruhe in Norwegens Osten

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Die Tage in Schweden sind gezählt, da erreichen wir Lysekil. Einen kleinen Ort, mit städtischem Charakter an der Spitze einer Halbinsel in den Schären. Wir buchen beim Havets hus, der wohl einzigen richtigen Sehenswürdigkeit der Stadt, eine Bootstour zu einer Robben Kolonie. Das Havets hus ist ein Aquarium, dass den interessierten Besucher die heimische Wassertierwelt, bestehend aus Schildkröten, Schalentieren und diversen Fischen präsentiert.

Die Bootstour  in die Schären genießt Charlotte förmlich. Nicht etwa wegen der wundervollen Natur oder der Vorfreude auf die bevorstehende erste Begegnung mit Robben. Es sind die anderen Passagiere die Ihre Aufmerksamkeit geweckt haben. Mit ihnen lässt es sich wunderbar schäkern.

Unseren letzten Stopp vor Norwegen legen wir in der Nähe von Stromstäd ein. Wir nächtigen hier auf einem riesigen Campingplatz in Reichweite einer Badestelle in den Schären. Dort angekommen stockt uns kurz der Atem. Genauso haben wir uns Schweden und die Schären vorgestellt. Kleine Inseln, dicht bewachsen, umgeben von dunkelblauen Nordseewasser, ein rotes Holzhüttchen und die Natur erstrahlt im Sonnenschein in ihren leuchtensten Farben.

Auf dem Camping gesellen sich gleich zwei kleine schwedische Kinder zu Charlotte auf die Decke, die vor unserem Bus als Krabbelwiese dient. Die Freude über diese Begegnung ist beiderseits groß. Charlotte lacht und quietscht, während die anderen beiden Kinder ihr fröhlich in die Augen schauen und das kleine Wesen vor ihnen bewundern.

Camping bei Lysekil

Am folgenden Tag steht für Charlotte die Einreise in das fünfte Land ihres Lebens an.

Kurz hinter der Grenze auf dem Weg nach Halden, wirken Norwegens Orte etwas unsortiert. Sie laden nicht zum Verweilen ein. Dafür ist die Natur umso beeindruckender. Gleich hinter Halden finden sich entlang der Strasse 21 zahlreiche Bade- und Wildcampingmöglichkeiten. Hier ist das Norwegen aus dem Bilderbuch. Wälder, Seen und Ruhe. Absolute Ruhe! Ach ja und zwei Elche mit Jungtier haben wir auch schon gesehen!!!

Femundsee Nachts um 22:45h

Unsere  Ruhe finden wir am Femundsee. Einer  der kältesten Regionen Norwegens, südlich des Polarkreises. Hier wo sich Elch und Rentier gute Nacht sagen, bleiben wir 3 Nächte auf dem Campingplatz “Båtstø Camping” direkt am See. Bei warmen 24 Grad Außentemperatur ist der See dennoch nur was für die Harten. Die Wassertemperatur betrug bei uns 14 Grad (am Ufer).

Wanderungen

Tipps

  • Für die Stromversorgung am Campingplatz braucht man einen normalen Stromstecker und nicht wie in Schweden üblich, den blauen Campingstecker
  • Zirka 5 Kilometer hinter Halden bieten sich zahlreiche Campingplätze für Wildcamper an, wenn diese die Jedermanns Regeln beachten
  • Auf den norwegischen Straßen sollte die Geschwindigkeitsbegrenzungen beachtet werden. Außer Orts sind es 80 km/h. Dies dient hauptsächliche dem eigenen Schutz vor plötzlich auftauchenden Elchen oder Rentieren. Wir können aus eigener Erfahrung erzählen. Und andere getroffene Camper auch!!! Tagsüber mit Licht fahren.
  • Mülltrennung auf den Campingplätzen wie in Deutschland. (Glas, Pappe, Plastik, Hausmüll)
  • Duschen kostet auf dem meisten Campingplätzen extra
  • Waschmaschinen waren bis jetzt immer vorhanden
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Elgå

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Elgå 62.164500, 11.942800 Elgå ist ein kleiner verschlafener Ort am Femund See

Eva & Mike Strübing

Wir, die gebürtige Oberpfälzerin Eva und der gebürtige Berliner Mike schreiten seit 2006 gemeinsam durchs Leben. Die Lust am Reisen, am Sport und das Erleben anderer Kulturen schweißt uns zusammen. Ein Leben ohne bewußtes erleben wäre für uns beide nicht vorstellbar. Den Leben ist Reisen, wie reisen leben ist.

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