Geld abheben im Ausland – Bargeldauszahlung

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Allgemein

Bargeld für unterwegs ist ein wichtigher Bestandteil einer jeden Reise. Es ermöglicht den Kauf von Cola, Eis, Snacks oder Früchten an kleinen Ständen. Dem netten Kellner oder Kellnerin kann ein Trinkgeld gegeben werden. Alles kein Problem, dank Kreditkarte oder girocard (Debitkarte) und weit mehr als 10 Million Geldautomaten weltweit.

Geld abheben mit Kreditkarte

Für das Geld abheben per Kreditkarte am Automaten ist, wie bei der girocard, ein PIN erforderlich. Schauen Sie sich nach Automaten mit dem Logo Ihrer Kreditkarte um. Am gängisten weltweit sind Master- und Visacard.

Bei Abhebung am Automaten fallen in der Regel Gebühren in Höhe von ein bis drei Prozent des Betrages an. Je nach Status der Kreditkarte und Bank, gibt es Anbieter, die dem Kunden eine gewisse Anzahl kostenloser Abhebungen zu gestehen.

Eine Abhebung am Automaten im Ausland ist in der Regel  günstiger als ein Währungsumtausch bei der Hausbank. Hier fallen nämliche je nach Kurs noch ein bis drei Prozent Aufschlag auf den Umtauschkurs an.

(P.S.: Bei Reisen nach Myanmar hingegen, sollte man sich vorab bei seiner Hausbank neue Dollarscheine organisieren. Wieso? Lesen hier dazu mehr….)

Geld abheben mit girocard (Debitkarte)

Nicht alle girocards sind für das Geld abheben im Ausland zugelassen. Hat Ihre Karte auf der Rückseite ein V-Pay- oder Maestro-Logo, ist die Karte für eine Auslandsreise geeignet. Die Karte ist somit weltweit gültig. Allerdings gibt es Länder in denen die girocard nicht akzeptiert wird.

Für das Abheben im Ausland berechnen viele Banke extra Gebühren, da bei der Abhebung in einer Fremdwährung in Euro umgrechnet werden muss. Wie hoch die jeweiligen Gebühren sind, erfahren Sie bei Ihrer Hausbank.

Des weiteren ist zu beachten, das ausserhalb Europas in zahlreiche Länder das Auslesen der Karte noch über einen Magnetstreifen auf der Karte funktioniert. Genau das ist aber anfällig für Skimming – die Karten können von Betrügern ausgelesen werden.

In Europa ist daher auf fast allen Karten der EMV-Chip die gängige Form. Dieser Chip ist um einiges sicherer, als der Magnetstreifen auf der Karte. Durch die überwiegende Nutzung des Chips in Europa, merken die Kunden leider nicht mehr, wenn der Magnetstreifen, auf der Karte, beschädigt ist. Es ist daher ratsam für eine Fernreise, immer eine Kreditkarte dabei zu haben.

Dynamic Currency Conversion (DCC) – Kostenfalle

Dynamic Currency Conversion” kann eine ärgerliche Kostenfalle auf Reisen werden. Dieser Dynamische Währungsumrechner wird Ihnen bei einigen Automaten im Ausland bei einer Abheben auf dem Display des Geldautomaten angezeigt. Sie haben dann die Auswahl, ob der Betrag in Euro oder in der jeweiligen Landeswährung verrechnet werden soll.

Das Gemeine für den Kunden ist dabei, wählt er in Euro verrechnen, weil es für Ihn überschaubarer ist, fallen hierfür ordentliche Gebühren an. Darüber hinaus ist der Wechselkurs oft schlechter. Aufschläge von über 8 Prozent sind keine Seltenheit.

Wählen Sie daher immer die Landeswährung. Das umrechnen in Euro übernimmt Ihre Hausbank.

Missbrauchsverdacht durch die Bank

Bei Fernreisen in Länder mit einer hohen Kriminalität informieren Sie am besten Ihre Bank vorab über Ihr Reiseziel. Es gibt Banken die ein Kontosperren, wenn Sie einen Missbrauchsverdacht haben.

Tageslimit

Achten Sie auf das Tageslimit bei Geld Abhebungen im Ausland. Wenn geplant ist, auf der Reise viel Geld auszugeben, dann lassen Sie am besten das Tageslimit vorab bei der Bank hochsetzen.

Weblinks

 

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