Wer an den Gardasee in den Urlaub oder zum Kurztrip fährt, der findet hier nicht nur ein mediterranes Klima, eine hervorragende italienische Küche oder zahlreiche Outdoor Aktivitäten, sondern auch für seine lebendige Kaffeekultur.
Neben Gelato und Vino entdecken viele Reisende erst auf den zweiten Blick, dass sich rund um den Gardasee einige herausragende Kaffeeröstereien befinden, von denen manche internationale Preise in Wettbewerbern gewonnen haben.
Italienische Tradition, trifft hier auf moderne Kaffeekunst.
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Guter Kaffee zeichnet sich durch mehrere Faktoren aus:
Bohnensorte und Herkunft: Transparenz über Anbaugebiete und fairer Handel sind ein Qualitätsmerkmal. Gute Röstereien informieren über ihre Lieferanten.
Röstung: Frisch gerösteter Kaffee riecht aromatisch, hat keine verbrannten Noten und bringt die Charakteristika der Bohnen zur Geltung. Die Bohnen sind gleichmäßig groß und weisen eine gleichbleibende Farbe auf. Unebene oder blass/grünliche Bohnen sind oft ein Zeichen minderer Qualität. Es gibt wenig bis keine grünen oder beschädigten Bohnen.
Handwerk: Viele kleine Röstereien am Gardasee setzen auf schonende Trommelröstungen in kleinen Chargen, um die Aromen optimal zu entfalten.
Frische – Röstdatum: Das Röstdatum sollte möglichst aktuell sein. Frisch gerösteter Kaffee entfaltet sein Aroma am besten.
Aromaventil: Ein Aromaventil auf der Verpackung hält den Kaffee länger frisch – ein Qualitätsmerkmal, das vor allem bei Spezialitätenkaffee zu finden ist.
Torrefazione Omkafè liegt genau am anderen Ende des Gardasee´s nämlich am nördlichen in Riva del Garda. Die Firma wurde 1947 von Maria und Ottorino Martinelli in Riva del Garda gegründet.
Der Firmensitz befand sich zunächst im Zentrum von Riva in der Via Maffei, wo Ottorino seine eigenen Kaffeemischungen entwickelte. Diese wurden dann mit dem Fahrrad in die umliegenden Dörfer transportiert. Bis heute ist die Firma im Familienbesitz.
Auf Grund der wachsenden Größe des Unternehmens, wechselte der Firmensitz im Laufe der Jahre von Riva del Garda, nach Arco.
Besonders bekannt ist das Unternehmen für seine sorgfältige Auswahl der besten Rohkaffees, traditionelle Röstverfahren und die Kombination von Handwerk mit moderner Technik. Dabei werden die Rezepte und Mischungen von Generation zu Generation weitergegeben und stetig verfeinert. Das Geschäft ist mittlerweile auch um Teemischung ergänzt worden.
Omkafè hat im Laufe der Jahre mehrere internationale Auszeichnungen für seine Kaffeemischungen erhalten. Besonders hervorzuheben sind die Goldmedaillen beim International Coffee Tasting – einem weltweit anerkannten Wettbewerb für Spezialitätenkaffee. Die Mischungen „Platino“ und „Diamante“ haben dort mehrfach Gold gewonnen, beispielsweise im Jahr 2014 in der Kategorie „Espresso Italiano“.
Heute ist Omkafè einer der beliebtesten Kaffeeröstereien am Gardasee. Allerdings ist die Marke fernab des Gardasee schwer in Geschäften zu erhalten.
Die Firma Caffè Roen ist zählt eher zu den sogenannten Mikro-Kaffeeröstereien am Gardasee. Ihren Sitz hat die Firma in Affi.
Gegründet wurde die Firma 1979 von Sergio Bendinelli in Pacengo di Lazise. Dir Firma wuchs und zog somit mit Ihren Produktionsstätten nach Affi. Heute ist Caffè Roen ein familiengeführtes Unternehmen mit über 40 Jahren Erfahrung, das sowohl traditionelle als auch innovative Espressomischungen anbietet. Die Produkte werden langsam und bei niedrigen Temperaturen schonend geröstet, um die Aromen optimal zu bewahren.
Das Unternehmen legt großen Wert auf Qualität bei der Rohkaffeeauswahl, kontrolliert Rückverfolgbarkeit und nimmt regelmäßig an internationalen Wettbewerben teil, wobei es mehrere Auszeichnungen erhielt. Darunter den Crystal Taste Award 2018 für das Produkt „Caffè Roen 100% Arabica“ oder den 3 Sterne Superior Taste Award für verschiedene Sorten wie „Espresso Bendinelli 100% Arabica Gourmet“ und „Caffè Roen Extrabar“.
Eine weitere Mirko-Rösterei ist die Latorre srl. in Manerba del Garda. Gegründet wurde die Firma ende der 1940 Jahre von Filippo Latorre, in Lonato del Garda. Anfangs produzierte die Torrefazione Caffè Haway eigene Kaffeemischungen und baute durch Kundentreue ihren guten Ruf auf.
In den folgenden Jahrzehnten übernahm Lino Latorre die Geschäftsführung und erweiterte das Sortiment. er führte auch neue Heerstellungsmethoden wie die kalte Kaffee-Infusion ein. Daraus ergab sich dann der ersten italienischen Kaffee-Likör.
In den 1980er Jahren zog die Rösterei in größere Räumlichkeiten nach Salò um, später nach Manerba del Garda. Heute befindet sich dort die Produktion, sowie auch ein Verkaufs- und Verkostungsbereich.