Milzbrand (Anthrax)

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Erreger

Bacillus anthracis, grampositive Stäbchen, die bis zu 40 Jahren in der Umwelt infektionsfähig bleiben können.

Übertragung

Milzbrand (Anthrax) ist eine meldepflichtige Infektionserkrankung, welche vom Schaf, Rind, Schwein oder Pferd auf den Menschen übertragen wird.
Die Erreger dringen über kleine Hautverletzungen in den Körper ein. Es kann sich Lungenmilzbrand entwickeln, wenn sehr feine sporenhaltige Staubpartikel oder Tröpchennebel eingeatmet werden. Milzbrand kann nur bei einer hohen Menge an Milzbrandsporen eine Vielzahl von Menschen infizieren (8000-50000 Keime pro Person). Ein Übertragung von Mensch zu Mensch findet in der Regel nicht statt.

Inkubationszeit

1 bis 3 Tagen

Symptome

Die häufigste Milzbranderkrankung ist der Hautmilzbrand. Durch direkten Kontakt gelangen Milzbrandsporen in kleine oberflächliche Hautverletzungen. Es entstehen rote Hautknötchen, welche sich zu einem Karbunkel entwickeln. Sollte solch ein Karbunkel in die Nähe eines Blutgefässes gelangen, so kann es zu einer Sepsis (Blutvergiftung) kommen – lebensbedrohlich.
Eine wesentlich seltnere Erkrankung ist der Lungenmilzbrand. Die Infektion erfolgt hier durch das Einatmen von Sporen. Dabei verläuft der Lungenmilzbrand wie eine schwere Lungenentzündung, mit blutigem Hustenauswurf, welcher hochgradig ansteckend ist. Unbehandelt endet diese Form meist tödlich. Eine weitere Form ist der Darmmilzbrand. Dieser wird über rohes Tierfleisch und ungekochter Milch übertragen. Auch diese Erkrankung endet unbehandelt meist tödlich.

  • Erbrechen (bei Lungenmilzbrand)
  • Hohes Fieber (bei Lungenmilzbrand)
  • Durchfälle
  • Koliken
  • Herzmuskelschmerzen
  • rotes Hautknötchen (bei Hautmilzbrand)
  • Schüttelfrost (bei Lungenmilzbrand)
  • Atemnot (bei Lungenmilzbrand)

Behandlung

Antibiotika Therapie

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