Naranch Trail – Gardasee – Top Ten Trail

Der Naranch Trail am Gardasee im Trentino ist ein alter Mountainbike Klassiker. Er zählt neben dem Tremalzo, Senterio 601 oder Coast Trail zu den Top Ten Trails am Gardasee. Der reine Trail an sich hat eine Länge von 5,5 Kilometern und verlangt einiges an Fahrtechnik. Dieser Trail ist definitiv nichts für Fahranfänger.

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Singletrail-Skala

Karte

GPS Track

Naranch Trail

GPS Track

Naranch Trail

Tipp

Bärenglocken genial, um während einer Abfahrt rechtzeitig auf sich aufmerksam zu machen. Die Wanderer werden es Euch in der Regel danken.

*Coghlans Bärenglocke Glocke

Beschreibung

 

Wer die Gesamttour ohne Shuttle absolvieren möchte, muss sich ab Arco auf einen 12 Kilometer langen Aufstieg gefasst machen. Aber der Reihe nach.

Wir starten unsere Tour am Agraria Riva del Garda, einem netten Geschäft mit lokalen Spezialitäten. Von hieraus radeln wir quer durch Olivenhaine und später auf einem sehr gut ausgebauten Radweg entlang des Flusses Sarca in Richtung Arco.

In Arco geht es ein bisschen links und rechts und dann noch mal rechts, bis wir zum Abzweig „Monte Velo“ gelangen. GPS Date zur Orientierung liegen vor.

Ab jetzt heißt es stetig bergauf. Wir nehmen nicht wie ausgeschildert die Nummer 431 Maso Naranch, sondern folgen dem einfacheren Weg, nämlich der Straße. Diese führt mit einer Steigung von 6 bis 13 % auf den Monte Velo rauf. Die Straße ist überwiegend wenig befahren und verläuft zum Großteil durch schattenspendendes Terrain. Dafür wird man, oben angekommen, mit einem grandiosen Ausblick auf den Gardasee und seine umliegenden Berge belohnt.

Auf dem Plateau bei Santa Barbara angekommen erwartet uns ein kleines Dorf, in dem es eine Art Café gibt, welches ich bisher immer nur verschlossen erlebt habe. Also auf Einkehr sollte man nicht setzen.

Von Santa Barbara halten wir uns weiter an die MTB Ausschilderung 431 Maso Naranch. Der Weg zum Traileinstieg ist mit aufgestellten „Möhren“, zumindest sieht es so aus, gekennzeichnet.

Am Anfang ist der Trail recht breit, wird aber nach guten 400 m zu einem schmalen Singletrail. Der Weg führt direkt an alten Schützengräben vorbei. Es folgen steile, geröllige Passagen mit engen Kurven, welche das komplette Fahrkönnen des Bikers verlangen. Die normale Sicherheitsausrüstung, bestehend aus Protektoren und Helm, ist hier natürlich Pflicht!

Nach gut drei Kilometern gabelt sich der Weg. Wer es weiterhin flowig mag und erstmal genug vom eigentlich Trail hat, hält sich hier links (wie im GPS Track). Wer es ruppig braucht, der fährt weiterhin geradeaus. (GPS Track „Naranch Trail„). Auch auf der Alternativroute kommt man später wieder auf den eigentlichen Trail 431.

Unterhalb wird der Trail flowiger, hat aber ab und zu noch seine kleineren schwierigeren Passagen. In Nago angelangt rollt man dann am besten gemütlich nach Torble auf der Straße bergab. Wer noch ein bisschen Natur genießen möchte, der folgt ab Nago weiter dem MTB Schild 431. Dieser Weg bringt uns dann wieder zurück nach Arco. Es geht durch dichte Olivenhaine und Apfelplantagen. Ist eine nette Alternative zum direkten Weg nach Torbole, aber mit einigen Kilometern mehr in den Beinen.

Der Trail ist insgesamt ein Gute-Laune-Trail vergleichbar in etwa mit dem Pregasina 422 Trail. Er hat seine schwierigen Passagen, zumindest für mich, bleibt aber dennoch überwiegend fahrbar.

Weblinks

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