Agra schreit nach Müllabfuhr, nur das Taj Mahal enttäuscht uns nicht! Poeten haben es sicher in ganz wunderbar süsslichen Worten umschrieben – wir schliessen uns deren Worten an und finden es einfach eindruecklich schoen.

Nach diesem ersten Highlight wollen wir möglichst schnell in den Norden an die Berge. Wegen der Überschwemmungen können wir leider nicht nach Haridwar so entscheiden uns für das schon näher an Nepal liegende Nainital.

Schneller geht es mit dem Touristentaxi – dachten wir! 12 Stunden Adrenalintour waren es letztendlich. Ganz klar unser Fahrer war mit diesem Leben nicht zufrieden und er fuhr im festen Glauben an viele Wiedergeburten! An für uns unmöglichen Stellen wird überholt, ausgebremst und abgedrängt! Wir legen vor Schlaglöchern – besser Schlagkratern  ungeahnten Ausmasses – Vollbremsungen hin oder werden von unseren Sitzen gehoben, weil Entfernung zum Schlagloch und Geschwindigkeit des Autos nicht übereinstimmen. Es wird dunkel – das heisst aber nicht dass jeder auch ein Lichtlein hat. Wer eines hat, kann es anmachen, muss es aber nicht. Und wer ein ordentliches Licht hat, der macht alles an was leuchtet. ganz ohne Rücksicht auf Verluste.

Das einzige Lebewesen dass auf der Strasse dick und breit dastehen und dösen darf ist die KUH – mittendrin – das liebt sie. Nein nicht nebenan ins bisschen Grün – sie möchte uns biologische Verkehrsinsel sein – es scheint ihre Bestimmung zu sein, mittendrin zu liegen – ja willkommen! Hier macht sogar unser Fahrer einige Ausnahmen und versucht nicht eine davon zu rammen. Irgendwie kommen wir an.

Wir entspannen an einem idylischen Bergsee in Nainital bevor wir nach Nepal weiterradeln möchten…