Reisen in der Elternzeit: Mit Baby & Camper durch Norwegen und Schweden

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am Gardasee

“Die Zeit der langen Reisen wird bald vorbei sein”, haben wir oft von der Familie oder Freunden gehört, als die Liebste Ehefrau, mit unserer Tochter Schwanger war.  Von wegen! Die Elternzeit ist eine der wundervollsten Zeiten für junge Familien.

Wir sind nun zu dritt. Wir haben Fernweh, 8 Wochen zusammen Zeit und einen “neuen” 12 Jahre alten VW Bus. Der Plan – Norwegen und Schweden. Vielleicht auch nur ein Land. Alles entspannt, ohne tägliches fahren und ohne fest vorab geplanter Route oder Sehenswürdigkeiten die unbedingt gesehen werden müssen. Das Grobe Ziel: Die Lofoten. Wenn es bis in den Norden nicht zuschaffen sein sollte, ist das auch okay.

Elternzeit = Familienzeit

Frisch gebackende Eltern, wie wir, haben in Deutschland einen gesetzlichen Anspruch auf Elternzeit. Das Einkommen, was in dieser Zeit wegfällt, wir zum Teil mit Elterngeld vom Staat ausgeglichen. Allerdings nur Prozentual. Aber egal. Wie man sich die Elternzeit teilt, ist den Familien freigestellt.

Für uns als junge Familie stand von vornerein fest, das wir ein Teil der Elternzeit zusammen genießen möchten. Die Zeit zusammen zu Hause zu verbringen, birgte uns zu sehr die Gefahr, des sinnlosen Zeitvertreibes. Wir waren schon immer Reise- und Erkundungsfreudig. Dies soll nun mit einem 8 Monate alten Kind auch funktionieren.

Das auf dieser Reise kein normaler Alltag herscht, wie daheim, wissen wir. Und wir freuen uns darauf.

Tauschen Fahrrad gegen Camper

Mike Bekleidung einzeln

Mike Bekleidung in Taschen verstaut

Seid meiner Jugend bin ich und später auch Eva mit dem Fahrrad auf Reisen unterwegs gewesen. Mit wenig Equipment unterwegs zu sein, hat uns in der heutigen schnelllebigen Zeit immer wieder geerdet. Raus aus dem hektischen Alltag, rein in das einfach Leben.

Mit einem acht Monaten alten Kind, ist das nun anders. Daher haben wir für diese Reise, den Camper als Fortbwegungsmittel vorgezogen. Wetterfest, geräumiger und gut temperierbar sind unsere Hauptargumente für den Bus.

Und trotzdem müssen wir beim packen aufpassen nicht zu viel mitzunehmen. Gerade die Sachen für Charlotte, nehmen einiges an Platz ein. Da heißt es bei unserer eigenen Bekleidung sparsam zu sein.

Der Camper

Für unsere Tour haben wir den alten VW Bus T4 verkauft und gegen ein neueres Modell Baujahr 2006 getauscht. Es stellt sich jedoch heruas, das der alte T4 etwas geräumiger war, wie das neue Modell. Um alles für unseren Road Trip verstauen zu können, haben wir uns eine Dachbox zu gelegt. Schließlich wollen und müssen wir uns ggf. die Liegefläche zu dritt gut aufteilen. Im und am Bus muss verstaut werden:

  • Bekleidung: Eva, Mike und Charlotte (mit zahlreichen Bodys und Windeln)
  • Essenvorräte: vor allem für Charlotte (Breis, Flocken, Milchpulver)
  • Kochutensilien
  • Zelt fürs Camping
  • Fahrräder
  • Fahrradanhänger, der trotz Faltbarkeit, den Großteil des Kofferraums in Anspruch nimmt
  • Foto- und Videoausrüstung

Klingt wenig, ist es aber dann doch nicht!

Das erste mal mit Charlotte im Camper

Diese Tour wird etwas ganz neues für uns sein. Das erst mal mit Kleinkind auf längerer Reise. Das erst mal mit Charlotte überhaupt im Camper zusammen. Ein bisschen Aufregung vor dem Trip haben wir schon. Kilometer herunterspulen wird mit Charlotte nicht möglich sein und soll es auch nicht. Regelmässige Pausen, oder auch Ruhetage, mit spielen und rumtopen müssen bedacht werden. Ausflüge und Sightseeings richten sich nach den Essenszeiten und Schlafzeiten von Charlotte. Wie das alles genau wird, werden wir in den nächsten Wochen erfahren.

 

Eva & Mike Strübing

Wir, die gebürtige Oberpfälzerin Eva und der gebürtige Berliner Mike schreiten seit 2006 gemeinsam durchs Leben. Die Lust am Reisen, am Sport und das Erleben anderer Kulturen schweißt uns zusammen. Ein Leben ohne bewußtes erleben wäre für uns beide nicht vorstellbar. Den Leben ist Reisen, wie reisen leben ist.

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