Siddharta Highway – Pokhara (Nepal) – Mit dem Fahrrad von Neu Dehli nach Singapur

 

Bislang rollten wir durchs flache Land. Kaum zu glauben in Nepal! Doch nun schleichen wir auf dem Siddharta Highway in und durch die Berge nach Pokhara! Wobei das Wort Highway eine (zumeist) geteerte durchaus auch einspurige (durch Felsbrocken) Straße definiert.

Siddharta Highway

Mühsam kämpfen wir uns bergauf. Kurve um Kurve. Schatten um Schatten. Begleitet von einem kleinen Gebirgsfluss im Tal. Wir entfernen uns von ihm in die Höhe – sehr langsam – um dann leider zu schnell wieder unten zu sein. Das Spiel beginnt mehrmals von neuem! Für die ca. 160 km von Butwal nach Pokhara brauchen wir drei Tage. Wir übernachten in kleinen Orten wo sich Kuh und Geko gute Nacht sagen für 2-3 Euro pro Rumpelkammer. Wenn wir Grad nicht radeln oder verschnaufen essen wir soviel wir können: nepalesische Donuts, Daal bhaat (Reis, Linsensuppe und Gemüse, traditionelles nepalesisches Gericht), gebratene Nudeln, Kekse und Bonbons…

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auf dem Siddhartha Highway in Nepal
auf dem Siddhartha Highway in Nepal

Highlights

Eines der schlauen Bergkinder hat uns mittlerweile durchschaut und begrüßt uns tatsächlich mit „Hello Tourist“! Andere wiederum führen einen Tanz auf und brüllen dabei: „Tourist, Tourist, Tourist…“

Ja wir wollen Touri sein und Pokhara ist unser Mekka! Eine Outdoor-Touristenstadt.

Es liegt idyllisch am Phewa See. Um diesen spielt sich das Touri-Leben ab! Umgeben ist der Ort von namhaften weißen Riesen wie dem Annapurna (über 8000 m). Sie kommen her zum Wandern, Gleitschirmfliegen, Schlauchbootfahren und Radeln. Da das aber langweilig und gar nicht nach Adrenalin und Exklusivität klingt nennen sie es: Trekking, Paragliding, Raften und Mountainbiken – toll, hm – was man hier so erleben kann!

Siddharta Highway Route

Wir jedenfalls lehnen dankend beim Fahrradverleiher ab und machen nichts von alledem. Stattdessen blicken wir in die Berge, lassen uns über den See zur Tempelinsel paddeln und kaufen, kaufen, kaufen (konnten durch mangelnde Meditation der Besitzlosigkeit noch nicht Folge leisten)! Vor allem T-Shirts und Buddha Figuren. Außerdem freuen wir uns als „Weiße“ keinen Volksauflauf mehr zu verursachen oder Abendbelustigung für Dorfbewohner zu sein, wie dies in Indien noch der Fall gewesen war.

Weblinks

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