Singapur – Stadt der Moderne – Mit dem Fahrrad von Neu Delhi nach Singapur

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Singapur

Singapurs Bankenviertel

Unsere Einreise nach Singapore ist einfacher als erwartet. Wir radeln über den Causeway eins der Johor Bahru mit dem Stadtstaat verbindet. Zu Ferienzeiten  ist dieser ziemlich verstopft zumindest in Richtung Malaysia. Wir haben freie Fahrt und so finden wir uns schnell auf der Insel wieder. Der Norden wirkt weniger bebaut und hier gibt es noch ein kleines Fleckchen Urwald und einen 40 ha grossen Zoo.

Das Stadtzentrum findet sich hauptsächlich um den Singapore River. Entlang des sogenannten Clark und Boat Quay verwandelten sich die einstiegen Speicherhäuser in Restaurants und Bars.

Der Blick von der Marina Bay fällt auf zahlreiche Wolkenkratzer – einer moderner und schillernder als der andere. Zudem trifft man hier auf den Fountain of Wealth, eine grosse Wasserfigur, die den Geschäften Wohlstand bringen und das Geld fliessen lassen soll.

Dahinter in einiger Entfernung dreht der Singapore Flyer seine Runden. Dieses 165m hohe Riesenrad gewährt einen umfassenden Blick über diese gigantische Stadt.

Chinatown und Littel India

Auch in Singapur findet sich ein Chinatown. Shoppen und Essen sind hier Hauptthema. Viel spannender ist allerdings der moderne (mit Lift) Buddha Tooth Relic Temple. Wie der Name bereits verrät soll er einen Zahn Buddhas beherbergen. Wer den sehen will sollte sich allerdings ein Fernglas mitbringen.

Blick auf Chinatown mit Bankenviertel im Hintergrund

In Little India lässt es sich relativ “günstig” wohnen. Das Viertel beherbergt einige buddhistische aber vorallem hinduistische Tempel. Ausserdem gibt es hier alles was der Inder braucht um sich heimisch zu fühlen: Räucherstäbchen, Obst und Gemüsemärkte, indische Musik und Goldschmuck, sowie indische Banken und Restaurants.

Wer sein Geld schnell loswerden möchte mache sich auf in die Orchard Road. Hier wimmelt es nur so von Shopping Malls und es ist kein Problem sich in diesen Einkaufstempeln zu verlaufen!

Trotz der ganzen Moderne ist die Stadt grün geblieben. Überall hat man an Bäume gedacht und einige Parks laden zur Entspannung ein.

Das Herz der Stadt ist wohl das “Raffles Hotel”. Eine luxuriöse Unterkunft benannt nach dem Entdecker Singapurs Sir Thomas Stamford Raffles. Hier vereint sich die Geschichte mit der Moderne. Stand das Hotel bei seiner Erbauung direkt am Meer, so ist es heute umgeben von Hochhäusern. Denn Dank der knappen Landfläche, spielt die Landgewinnung eine grosse Rolle.

Wer genug vom Konsumieren materieller Güter hat macht sich auf nach Sentosa. So heisst die künstlich erschaffene Insel im Süden der Stadt. Hier ist Vergnügen angesagt! Ein Universal Filmstudio lässt vor allem die Kleinen in die Fantasie- und Filmwelt eintauchen. Wir machen uns auf den Weg zum Meer und tauchen noch einmal ab. Am südlichsten Punkt unserer Reise.

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