Informationen zu Tourenstöcke, Trekkingstöcke, Schneeschuhstöcke

Einleitung

Auf einer Skitour sind sie obligatorisch, während einer Bergtour können sie vieles erleichtern: Stöcke. Längst haben Trekkingstöcke den ehrwürdigen Wanderstab abgelöst. Auch aufgenagelte Hüttenwappen sind fast schon Relikte einer vergangenen Zeit. Die modernen Helfer im Auf- und Abstieg sind leicht, flexibel und den Anforderungen vieler verschiedener Einsatzmöglichkeiten angepasst. Dazu zählen Skitouren und Skiabfahrten, Schneeschuhtouren, Trekking- und Bergtouren, sowie der abendliche Spaziergang im Wald.

Egal, für welche Unternehmung die Stöcke gedacht sind, einige Eigenschaften sollten sie immer erfüllen.

Stöcke sollen vor allem im Aufstieg die Krafteinwirkung etwas verteilen und die Beinmuskulatur entlasten. Ein schweres Stockpaar belastet dabei die Arm- und Schultermuskulatur zusätzlich. Unnötige Ermüdungserscheinungen sind die Folge. Extrem leichte Karbonstöcke sind teuer, günstigere Aluminiumstöcke wiegen jeweils etwa 200 Gramm. Gemessen an der Unterstützung, die sie auch im Abstieg für den Wanderer bedeuten, ein vertretbares Gewicht.

Unterschiede

Im Unterschied zu Stöcken für das alpine Skifahren müssen Tourenstöcke in der Länge verstellbar sein, um sie gleichermaßen sinnvoll im Auf- und Abstieg einsetzen zu können. In der neutralen Grundstellung, die auch für die alpine Skiabfahrt gilt, steht die Stockspitze am Boden und die Hand umfasst den Griff. Unter- und Oberarm bilden dabei einen rechten Winkel. Im Aufstieg nimmt man die Stöcke in der Regel etwas kürzer, im Abstieg länger. Beim Kauf ist also vor allem die maximale Länge zu beachten. Eine maximale Stocklänge von 125 cm kann für große Personen über 180cm schon zu kurz sein! Deshalb prüft man vor dem Kauf am besten den persönlichen Abstand zwischen Boden und Hand bei angewinkeltem Unterarm.

Packmaß

Ein geringes Packmaß hilft, die Stöcke platzsparend und wenig störend am Rucksack zu befestigen. Die meisten Modelle bestehen deshalb aus drei Segmenten und sind zusammengeschoben etwa 60 cm lang. Schließlich sollten die Segmente gegeneinander gefedert sein. Der Schlag durch das Aufsetzen kann sonst zu Schmerzen im Arm führen.

Fazit

Eine Skitour ist ohne Stöcke schlicht undenkbar, nicht nur wegen der alpinen Abfahrt. In vielen anderen Bereichen sind sie wirksames Hilfsmittel. Dennoch schadet es nicht, die Wanderstöcke bewusst einmal zu Hause zu lassen. Studien konnten zeigen, dass das Balancegefühl “auf zwei Beinen” bei häufiger Verwendung der Trekkingstöcke langfristig beeinträchtigt werden kann. Generell wollen viele jedoch nicht mehr auf ihre Stöcke verzichten – und das zu Recht!

Mike Strübing

Mein Name ist Mike Strübing. Ich bin 1976 in Berlin Treptow geboren. Seit 2007 lebe ich im oberbayerischen Murnau am Staffelsee.

Ich halte es mit dem Spruch von Alexander von Humboldt:
»Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.( The most dangerous worldview is the worldview of those who have not viewed the world )«

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