10 Tipps fürs Camping auf Radreise

Raus aus dem Alltag, ab auf große oder kleine Radreise. Eine Tour mit dem Fahrrad ist entschleunigend, naturnah und gesundheitsfördernd. Wir haben hier für Euch ein paar kleine Tipps zusammen getragen, welche Euch Material, Zeit und Stress ersparen könnten.

Schlafplatz in Neuseeland

1. Nutze Warmwasser

Ist es Abends frisch oder frostig, gibt es die Möglichkeit Deinen Schlafsack vorab zu wärmen. Wie? Ganz einfach, nutze das restliche Warmwasser vom Kochen, zum Beispiel Nudelwasser, und fülle dies in eine Trinkflasche. Die Flasche mit dem Warmwasser legst Du dann in Deinen Schlafsack oder unter Deine Bekleidung. So bekommst Du auch an kühlen Tagen ein warmes Bett oder etwas Warmes zum Anziehen.

2. Nutze Wärme optimal

Ich habe beim Kochen immer zwei Töpfe über einander gestellt. Kochst Du im unteren Topf Wasser für Nudeln, so kannst Du darüber bereits die Sauce oder das Gemüse vorwärmen. Das spart Zeit und Energie beim Kochen.

3. Hand Waschlappen selber herstellen

Schneide Dir Papier in 15×15 cm große Stücke. Bestreiche dieses Blatt Papier mit Flüssigseife und lasse es an der Luft trocknen. Danach packst Du es in einen Gefrierbeutel. Am besten mit Verschluss. Für die Nutzung nimmst Du das Papier aus dem Gefrierbeutel, legst es zwischen die Hände und übergießt die Hände mit Wasser.

4. Nutze Sand zum Händewaschen

Sind Deine Hände doch stark mit Öl oder anderen schwer lösbaren Dingen verschmutzt, so kannst Du Deine Hände auch mit Sand waschen. Du brauchst nur ein bisschen Wasser. Nimm eine kleine Handvoll Sand auf und verreibe es unter dem Wasser in den Handflächen. Das schöne dabei ist, das es komplett biologisch Abbaubar ist.

5. Kaffee kochen

Genauso wie beim Tee lässt sich auch Kaffeepulver in kleine Teebeutel abfüllen und dann aufgießen. Die Vorbereitung und Abfüllung macht ein bisschen Arbeit, dafür gibt es dann aber Kaffee ohne Kaffeesatz. Und das tolle ist, man spart sich Kaffeefilter und Zubehör für den Filter.

6. Kabelbinder und Paketklebeband

Auf Euren Touren wird mit Sicherheit mal etwas kaputtgehen. Um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein, packt Euch auch ein paar Kabelbinder und eine Rolle Paketklebeband ein. Ihr glaubt nicht, was sich damit alles zusammenhalten lässt.

Schrauben und Putzen der Räder in Nepal – zu sehen auch die Schläuche an den Naben

7. Der richtige Platz für den Ersatzschlauch

Der Platz am Reiserad ist knapp. Die Anzahl der Taschen begrenzt. Um Platz zu sparen, haben wir unsere Ersatzschläuche immer um die Naben im Vorderrad und Hinterrad gewickelt. Einfach die Schläuche in Gefrierbeutel verpacken und dann um die Naben wickeln. Befestigt haben wir das Ganze mit einer Express Schlinge, welche man auch noch für andere Notfälle nutzten könnte

8. Kettenstrebe als Stauraum

Das Gleiche wie bei den Fahrradschläuchen lässt sich auch mit Ersatzspeichen machen. Wir haben unsere Ersatzspeichen um die Kettenstrebe gewickelt. Somit hatten wir auch gleichzeitig einen Schutz der Kettenstrebe vor Kratzer. Wobei das im Nachhinein kein guter Grund ist. Kratzer bekommt ein Rad auf einer Radreise immer. Aber Platzsparend war es halt.

9. Strom selber erzeugen

Wer einen Nabendynamo sein eigen nennt, kann mithilfe des E-Werks von Busch & Müller Strom fürs Handy oder die Akkus erzeugen. Bei all den Strom lästigen Gerätschaften die man heute mit sich führt, fast unverzichtbar.

10. Proviant im Gefrierbeutel

Für unseren Transport von Lebensmitteln nutzen wir für Reis, Müsli oder zum Beispiel Teebeutel, Gefrierbeutel zum Verstauen. Diese sind in der Regel reißfest, wasserdicht und strapazierfähig. Sie passen sich dem Volumen flexibel an und kosten wenig Geld.

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