Sentiero 601 Trail – Klassiker – Gardasee

Der Trail Sentiero 601 am Gardasee zählt ohne Zweifel zu den Top Ten Trails am Lago. In den neunziger Jahren mit Hardtails und 50 mm Federweg vorne, war diese Abfahrt noch ehrfurchteinflößend und definitiv ein Speichenkiller. Mittlerweile hat der Trail, dank der modernen Biketechnik ein bisschen an Schrecken verloren. Bleibt aber dennoch anspruchsvoll und ist nur für geübte Mountain Biker zu empfehlen.

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Höhenmeter

Startort: Sailing Bar Riva del Garda

Karte

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Beschreibung

Wir starten unsere Tour, wie gewohnt an der Sailing Bar, im Hafen von Riva del Garda. Ein Espresso vor Tourbeginn, ist bei uns mittlerweile ein fester Bestandteil. Gibt einem das besondere italienische Flair.

Und wir können dieses gut gebrauchen. Der Start liegt auf 65 Höhenmeter. Um den Sentiero komplett zu genießen, müssen wir auf 2060 Höhenmeter rauf. Es gibt die Möglichkeit, mit einem Bike-Shuttle bequem nach oben zu kutschieren. Oder man nimmt die Seilbahn in Malcesine.

Wir gehören jedoch der alten Garde an und wollen durch unsere eigene Muskelkraft nach oben gelangen. Der Weg führt uns nun erstmal entlang des Seeufer`s bis hinüber nach Torbole. Dort geht es dann ab dem Stadtzentrum kontinuierlich bergauf.

Mit jedem Höhenmeter, den wir zurücklegen, werden wir mit immer schöneren und weiteren Blicken auf den Gardasee entlohnt. Und das Geniale, wenn einen doch irgendwann die Kraft verlässt,  kann man bereits vorab auf den 601 oder einen der zahlreichen anderen Trails, wie den Coast Trail abzweigen.

Wichtig zu wissen ist auch, dass es auf dem Weg nach oben keine Einkehr gibt. Zumindest keine die regelmäßig und kontinuierlich aufhat. In Höhe des Einstiegs zum Coast Trail gibt es eine kleine Hütte „Malga Casina“, der Gebirgsjäger. Wenn die Jungs da sind, dann gibt es Cola und was Kleines zu Essen. Darauf verlassen kann man sich aber nicht.

Bis 1650 Höhenmeter rollt man entspannt auf einer Teerstraße nach oben, bevor auf einen Forstweg und später auf einen Trail abgezweigt wird. Die letzten 300 Höhenmeter bis zum Gipfel wird das Bike geschultert. Oben angekommen, genießen wir die Nudeln im Rifugio Altissimo und natürlich einen einmalig schönen Ausblick auf den kompletten Gardasee.

Für die folgende Abfahrt sollte noch Muskelkraft vorhanden sein. Bereits 500 Meter nach Abfahrt vom Rifugio sind die Passagen mit Kategorie S3 gespickt. Wer gut war, hat sich beim Rauftragen die spannendsten Stellen schon mal genau angeschaut, um nach einer idealen Fahrspur zu suchen. Die Schwierigkeit hier oben besteht nämlich darin, sich seine eigene Spur zu suchen. Es gibt keinen vorgezeichneten Weg von Wagemutigen, die vor einem hier runter sind. Weiter unten sieht es damit dann schon anders aus.

Rund 300 Höhenmeter weiter unten, rollt man über eine kleine Almwiese. Hier lohnt es sich Inne zuhalten und das erste schwierige Stück noch mal Revue passieren zu lassen.

An der Weggabelung vom Trail auf den Forstweg, führt uns der Weg auf einen kleinen Pfad, der nur kurz flowig erscheint. Schnell kommen Felspassagen, gepaart mit dem typischen Gardasee Geröll und engen Kurven. Runter Brettern ist hier nicht möglich.

Das Schöne am Sentiero 601 ist, das man bei schlechtem Wetter oder wenn man genug vom Durchrütteln hat, sich immer wieder Notausgänge auf der Strecke befinden. Und das fängt bereits oben an. Gut viermal queren wir den Forstweg, welchen wir am Vormittag hoch sind.

In Höhe der Teerstraße geht es dann in den Wald hinein. Ab hier wird der komplette restliche Trail bis runter nach Torbole zum klassischen Gardasee Trail. Viele lose Steine, zahlreiche Felspassagen, schmale Teilstücke und teilweise steiles Gelände. Hier wird alles durchgerüttelt und geschüttelt was geht.

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Was diesen Downhill auszeichnet, ist eine Mischung aus Trail, Kondition und Aussicht. Diese hat den Sentiero 601 über die Jahre zur Legende gemacht. Die obligatorische Schutzausrüstung ist auf dem Senterio 601 PFLICHT!

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