Ausbrechen aus dem Hamsterrad

Dem Alltag den Rücken kehren, Ausbrechen aus einem geregelten und meist durchgeplanten Arbeits- und Privatleben, auf in die Freiheit! Das Leben genießen.
 
Seit dem Eva und ich ein Paar sind, war und ist dies unser stetiges Ziel. Unsere letzte grosse Reise ist mittlerweile schon ein bisschen her, als wir im Jahr 2010, 9 Monate mit den Fahrrädern von Neu-Delhi nach Singapur radelten. Nach dieser Reise war klar, dass es nicht das letzte Vorhaben bis zur Rente gewesen sein wird.

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Nepal
Nepal

2017 gesellte sich ein neues Familienmitglied zu uns, Charlotte. Mittlerweile 4 Jahre alt, quick lebendig, mit dem nötigen Erkundungsdrang und gelegentlicher Tendenz zur Führungskraft, ist die Zeit ran, eine erneute Auszeit zunehmen. 

Ich selber arbeite der Zeit als Stationsleitung auf einer Alterstraumatologie in der BGU Murnau. Keinem meiner dortigen Patienten habe ich bisher sagen hören:

Ach hätte ich im Leben mal mehr gearbeitet!

Eva, beschäftigt als Physiotherapeutin und ich, beschäftigt als Krankenpfleger, arbeiten mit Leib und Seele am Patienten und für unsere Patienten, in den Rahmenbedienungen, welche uns das Gesundheitssystem vorgibt. Wir lieben unsere Jobs und arbeiten gerne.

Ich erinnere mich auch heute noch genau daran, wie es an den Straßenecken in Hanoi gerochen hat. Wie warm und klar das Wasser auf Koh Lipe war. Welchen Kontrast an Sauberkeit und Elend am Taj Mahal herrschten. Welche Träne ich auf den Killings Fields in Kambodscha vergoss und welche mystische Atmosphäre in Angkor Wat über uns kam. 

Wir haben kein Eigenheim, kein Vermögen auf der Seite, doch wir haben die Bilder, Erinnerungen und Erlebnisse. Die Erinnerungen bleiben, kapitales Vermögen vergeht.

Wir, als Familie, haben jetzt die Zeit, das Geld und die Gesundheit, uns eine Auszeit zu gönnen, bevor Charlotte in die Schule kommt. Dafür haben wir noch einmal Elternzeit genommen und fleißig darauf hin gespart. 

Die Wohnung ist gekündigt, das Auto abgemeldet, Versicherung auf das nötigste reduziert, die restlichen Sachen bei den Schwiegereltern untergestellt. Was danach mit Wohnraum ist, das sehen wir dann.  Denn wir leben jetzt und hier. 

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