Norwegen ist unumstritten eines der Abwechslungsreichsten und spannendsten Reiseziele in Skandinavien. Es bietet so viel an atemberaubender Landschaft, an faszinierender Kultur und reicher Geschichte. Leider kann eine Reise nach Norwegen aber auch recht schnell das Budget sprengen.
Damit dass eure Reisefreude nicht schmälert, haben wir uns Gedanken gemacht und die wichtigsten Tipps und effektivsten Möglichkeiten um Geld zu sparen In diesem Reiseblog Beitrag zusammengefasst.
Euer Vertrauen ist uns wichtig!
Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate Links. Das bedeutet, das wenn ihr über diese Links etwas kauft oder bucht, wir eine kleine Provision dafür erhalten. Euch entstehen dadurch keine Mehrkosten. Mit der Provision unterstützt Ihr unsere Arbeit.
Die gesponsorten Links sind durch ein * gekennzeichnet.
Dafür sagen wir Danke!
Gerade die Anreise ist oft mit hohen Kosten verbunden. Drei Spartipps für die Anreise:
Wenn ihr könnt, kommt in der Nebensaison! Das spart nicht nur Geld bei der Anreise. Außerdem sind so spontane Unternehmungen und Museumsbesuche viel einfacher möglich. Auch die Stellplatzsuche gestaltet sich in der Nebensaison deutlich entspannter.
Bucht eure Fähre zum richtigen Zeitpunkt und auf der richtigen Webseite! Der beste Zeitpunkt um eine Fähre zu buchen ist ca. sechs Monate vorher. Direkt auf den Seiten der Fähranbieter Color Line / Fjord Line (norwegischen Anbieter) oder Stena Line (schwedischer Anbieter) zu buchen ist oft günstiger als über andere Portale. In der Regel fallen so die Währungskursschwankungen weg. Zudem ist die Nachfrage über den heimischen Sektor eine andere. Einziger Nachteil kann sein, dass dann das Buchungsrecht des jeweiligen Landes gilt.
Wer öfter nach Norwegen reist, für den lohnt sich die Anmeldung im entsprechenden Newsletter der Reedereien. Sie machen einen dann auf spezielle Angebote aufmerksam. Auch die Clubmitgliedschaft kann sich lohnen, um Rabatte für Folgebuchungen zu bekommen.
Öresundbrücke zweimal benutzen! Will man die Öresundbrücke zwischen Dänemark und Schweden für den Hin- und Rückweg nutzen, so empfiehlt es sich einen Key von BroPas zu kaufen. Mit diesem erhält man 50% Rabatt auf die offiziellen Tarife. Der Key kostet 45,- € im regulärer Jahresbeitrag. Lohnt sich aber wirklich nur wenn ihr auch darüber zurückreist.
Norwegen ist das Land der Fjorde und damit auch das Land der Fähren. Sie verbinden einzelne Fjorde oder Küsten miteinander. Die Koste der innerländischen norwegischne Fähren sind verhältnismäßig günstig. Trotzdem kann man auch hier mit dem folgenden Tipps Geld sparen:
Länge des Reisegefährts unter 6 m halten! Die Gebühren richtigen sich oft nach der Länge des Fahrzeugs. Ist es länger als 6 m, wird es meist doppelt so teuer. Gerade für Reisende die sich ein Wohnmobil mieten, ist es wichtig, auf die Länge des Kraftfahrtzeuges vorab zu achten. Vielleicht lohnt es sich auch die Bikes in das Fahrzeug zu packen um die entscheidende Gesamtlänge einzuhalten. Ebenso kann die Nutzung einer Dachbox im Vergleich zum Anhänger erheblich Kosten sparen.
AutoPass Ferjekort rechtzeitig besorgen! Wenn Ihr in der Reiseplanung vorhabt Fähren zu nutzen, organisiert sich am besten vorab AutoPass Ferjekort. Mit diesem bekommt man bei zahlreichen Reedereien bis zu 50 % Rabat auf den regulären Fahrpreis. Gerade für die RV 17 in Norwegen, welche zum Torghatten führt, ist diese Karte Gold wert .Bestellen könnt Ihr die Karte hier. Wie man die Ferjekort bestellt, wird Euch hier gut erklärt.
Die einfachste Variante die Preise an der Zapfsäule zu überblicken ist heutzutage eine App. Für Norwegen gibt es die App BensinPris (Android | Apple).
Zum richtigen Zeitpunkt tanken! Die Preise schwanken im Laufe des Tages erheblich in Norwegen. Es lohnt manchmal abzuwarten und zu beobachten. Wenn der Preis gut ist tankt einfach frühzeitig. Bei unserem letzten mehrmonatigen Roadtrip durch Norwegen haben wir es immer so gehandhabt, das wir nach 150 Kilometern, des letzten Tankstopps, Ausschau nach eine günstigen Tankstelle gehalten haben. Haben wir eine sehr günstige gesehen, haben wir nachgefüllt. Mit unserem alten Wumeli kommen wir nur so 600 km weit mit einer Füllung.
Kundenkarten nutzen! Fast alle Tankstellen bieten Kundenkarten oder eine Treuekarte an. Es lohnt sich, sich bei mehreren Anbietern für die Treuepunkt anzumelden und beim Tanken entsprechend zu nutzen.
Wenn Ihr über Dänemark oder Deutschland direkt nach Norwegen reist, dann tankt noch mal vorab richtig voll. Auch wenn Ihr in Norwegen auf eine Insel möchtet, lohnt sich fast immer das nochmalige Tanken auf dem Festland.
Das Volltanken in Schweden für die Weiterfahrt nach Norwegen lohnt sich nicht, da Schweden einen noch höheren Kraftstoffpreis hat. So war unser Stand 2022.
Mittelerweis ist in Schweden die CO2 Steuer auf Kraftstoffe gestrichen worden. Somit ist in Schweden der Diesel teiols günstiger, wie in Deutschland und Norwegen. Volltanken lohnt sich also doch vorab.
Bei Bedarf könntest du auch *verschiedene Remote-Minijobs in Betracht ziehen, da dies dir die Möglichkeit gibt, dein Budget zu erhöhen, ohne viel Zeit zu investieren und unabhängig vom Standort zu sein.
Discounter anfahren REMA 1000 und KIWI! Lebensmittel bleiben in Norwegen teurer, als bei uns in Deutschland. Die billigsten Discounter in Norwegen sind REMA 1000 und KIWI. Hier bekommt ihr Nudeln oder Reis um 1,- €.
In Schweden Naschzeug holen! Wer eine Nachkatze ist und über Schweden nach Norwegen einreist, sollte sich in Norwegen noch mal mit Schokolade und Gummibärchen eindecken.
Lebensmittel retten! Die Norweger versuchen auch, das Wegwerfen von Lebensmitteln zu minimieren. So gibt es eine Webseite Too Good To Go, welche sich zum Ziel gesetzt hat, das Wegwerfen zu verhindern. Über die Webseite, aber auch über die entsprechende App (Android | IOS) werdet Ihr über Aktionen der Abgabe von Lebensmitteln bei Restaurants oder Läden informiert. Allerdings kann man sich die Lebensmittel nicht aussuchen . Man bekommt von den teilnehmenden Geschäften eine „Überraschungstüte“.
Sonderangebote über Mattilbud App! Wer sich für Sonderangebote von Lebensmitteln bei Supermärkten interessiert, sollte sich die App Mattilbud (Android | IOS) runterladen. Mit Hilfe dieser App läßt sich der Einkauf zielgerichtet durchführen.
Wasser aus der Leitung trinken! Wie in Deutschland auch, ist die Wasser Qualität in Norwegen auf einem hohen Stand. Ihr könnt ohne Bedenken, das Wasser aus den Leitung abfüllen.
Alkohol von Zuhause mitnehmen! Alkohol ist in Norwegen sehr teuer, da hier hohe Steuern erhoben werden. Nur muss man bedenken, das Norwegen kein Land der EU, sondern nur ein Mitglied des europäischen Wirtschaftsraumes ist. Das bedeutet, das es für die Reise nach Norwegen Zollbestimmungen gibt.
Norwegischen Zoll App (Android | IOS)
Kaffee mit der Ikea Family Card geniessen! Die Norweger lieben Kaffee, haben aber keine lebendige Kaffee Kultur. Aus unserer Erfahrung ist es auch schwierig guten Kaffee in Norwegen zu bekommen. Und damit meinen wir nicht die Bohne oder das Pulver, sondern das Heißgetränk. Das koffeinhaltige Heißgetränke ist fast über alle, zu erhöhten Preisen erhältlich. Wer hier Geld sparen will, sollte auf die Bezeichnung PÅFYLL (zu deutsch Auffüllen) oder KAFFEEAVTALE (zu Deutsch Kaffeeangebot) achten.
Restaurant
Ins Restaurant werden wohl nur die wenigsten von uns in Norwegen gehen. Nicht weil die Norwegen nicht gut kochen, sondern, weil ein Restaurantbesuch schnell ab 60,- € pro Person kosten kann. Darunter ist eher selten was zu finden.
Aber auch hier gibt es Sparmöglichkeiten.
Einige Straßenabschnitte in Norwegen sind Mautpflichtig. In der Regel meist nur so lange, bis die Baukosten für den Abschnitt eingespielt sind.
Nicht immer lassen sich Mautstrecken umfahren. Was die Mautgebühren angeht, so sind diese im europäischen Vergleich sehr niedrig. Eine Fahrt von Deutschland nach Sevilla (Spanien) oder Rimini (Italien) ist von der Mautgebühren erheblich teurer.
Und dennoch lassen sich auch hier in Norwegen die Kosten senken. Dies macht man durch die Registrierung bei AutoPass oder EPASS24.
Die Ersparnis bei den Mautgebühren kommt dann in Verbindung mit einem Chip von BroBizz oder EPC. Da das Thema sehr komplex ist, möchte wir auch hier auf den nordlandblog verweisen. Sirko beschäftigt sich seid Jahren mit dem Thema und hat alle Infos detailliert dazu aufgeschrieben.
Norwegen ist im europäischen Vergleich ein recht günstiges Land, was die Kosten auf Campingplätzen angeht. Nur in den Touristen Hochburgen, wie Oslo oder auf den Lofoten kann es Stellenweise teuer werden. Aber auch hier immer noch günstiger, wie an manchen einen Campingplatz entlang der spanischen Mittelmeerküste.
Was sich lohnt ist die ADAC Campingkarte. Diese kostet 12,- € im Jahr. Die Karte erleichtert nicht nur den Check In, sondern, man bekommt auch auf über 2.000 Campingplätze in Europa Rabatte oder Vergünstigungen. Eine Unfallversicherung für den Urlaub ist ebenfalls enthalten. Bestellen könnt Ihr die Karte direkt beim ADAC.
Eine weitere Variante bei der Kostensenkung für Stellplätze ist der Nortrip-Service. Für 799,- norwegische Krone Jahresbeitrag bekommt ihr eine Liste von über 100 Stellplätzen in Schweden und über 200 Stellplätzen in Norwegen bei privaten Gastgebern. Diese sind dann kostenlos. Hiermit kann man das wohl den größten Teil an Kosten bei einem Norwegen-Urlaub sparen.
Grundsätzlich ist die Nutzung eines Stellplatzes meist günstiger, als die Nutzung eines Campingplatzes.
Wer in Norwegen mit dem Wohnmobil, Van oder Zelt unterwegs ist, kann sich das Jedermannsrecht zu nutzen machen. Was es bei dem Jedermannsrecht alles zu beachten gibt, haben wir hier für Euch zusammengefasst.
Wer in die Natur will, für den ist eine Mitgliedschaft im norwegischen Wanderverein interessant. Mit einer Mitgliedschaft erhältst Du günstige Übernachtungspreise bei über 500 Hütte in Norwegen und Ermäßigungen in privaten Hütten und Berggasthöfen. Was die Mitgliedschaft kostet erfährst Du hier und um Mitglied zu werden klicke hier.
Wer Land und Leute kennenlernen möchte und dabei keine Berührungsängste hat, für den ist Couchsurfing genau das richtige. Über 200.000 Anbieter gibt es davon alleine in Norwegen. Allerdings sollte man sich vorab mit dem Vermieter über die Regeln vor Ort verständigen.
Wer mit dem Flieger nach Norwegen reist, der wird an den Flughäfen oft auf tolle Angebote wie den “Flybuss” treffen, welche einen schnell vom Flughafen in die Stadt bringen.
Wer allerdings Geld sparen möchte, der sollte lieber den regulären Öffentlichen Nahverkehr nutzen. Der ÖPNV ist um ein vielfaches günstiger, als der Flybuss, der pro Person um die 10,- €, pro Fahrt kostet.
Hat man sich vorab sogar, wie für Oslo möglich, eine entsprechende City Passes gekauft, mit dem man Rabatte bei Sehenswürdigkeiten oder kostenlosen Zugang zu Museen bekommt, können die ÖPNV kostenfrei genutzt werden. Und zwar alle Varianten des Öffentlichen Nahverkehrs.
Wie in Deutschland auch, gibt es in Norwegen in Städten Gebiete, welche Parkgebühren erhoben werden. In den meisten Fällen, musst Du hierfür an einem Parkautomat ein Ticket per Kreditkarte oder ec Karte kaufen. Bargeld wird selten bis gar nicht akzeptiert.
Wer sich hier mit der Sprache schwer tut, kann sich vorab die Park App EasyPark (Android | IOS) downloaden. Die App ist kostenlos. Mit ihr kann man auf die Minute genau die echte Parkzeit bezahlen. Die App gilt an allen, mit dem App Logo gekennzeichneten Parkplätzen.
Norwegen gehört zu den beeindruckendsten Reisezielen Europas, kann aber je nach Reiseart und Saison teuer werden. Mit einer guten Planung lassen sich die Kosten für Anreise, Fähren, Maut, Benzin, Lebensmittel, Campingplätze und Übernachtungen deutlich reduzieren.
Besonders viel sparen kannst du, wenn du außerhalb der Hauptsaison reist, selbst kochst, günstige Stellplätze nutzt und Fähren sowie Mautgebühren frühzeitig planst.
Ja. Eine Reise außerhalb der Sommerferien kann bei der Anreise, bei Übernachtungen und bei vielen Freizeitangeboten günstiger sein.
Zusätzlich sind Campingplätze, Museen und Sehenswürdigkeiten in der Nebensaison meist weniger stark besucht. Auch die Suche nach einem Stellplatz gestaltet sich häufig entspannter.
Prüfe vor der Buchung jedoch die Öffnungszeiten von Campingplätzen, Fähren, Museen und touristischen Einrichtungen.
Vergleiche verschiedene Fährverbindungen und buche möglichst frühzeitig. Direktbuchungen bei den Fährgesellschaften können günstiger sein als Buchungen über Vermittlungsportale.
Prüfe außerdem, ob eine Überfahrt außerhalb der Hauptreisezeiten günstiger ist. Newsletter und Kundenprogramme der Reedereien informieren häufig über Sonderangebote.
Wer über Dänemark und Schweden anreist, sollte zusätzlich die Kosten für Brücken, Fähren, Kraftstoff und Maut miteinander vergleichen.
Wenn du die Öresundbrücke auf dem Hin- und Rückweg nutzt, kann sich ein Rabattmodell lohnen. Entscheidend ist, dass die Ersparnis höher ausfällt als die Kosten für den Vertrag oder die Jahresgebühr.
Für eine einfache Durchfahrt lohnt sich ein solcher Vertrag häufig nicht. Berechne deshalb vorab die Gesamtkosten für deine geplante Route.
Bei vielen norwegischen Inlandsfähren richtet sich der Preis unter anderem nach der Länge des Fahrzeugs. Fahrzeuge mit einer Länge von mehr als sechs Metern können deutlich teurer sein.
Prüfe deshalb bei der Buchung die tatsächliche Fahrzeuglänge inklusive Fahrradträger, Anhänger oder anderer Anbauten. In manchen Fällen kann es günstiger sein, Fahrräder im Fahrzeug zu transportieren oder eine Dachbox statt eines Anhängers zu verwenden.
Mit einem Vertrag über AutoPASS for ferje sind auf vielen norwegischen Fähren Rabatte möglich. Je nach Verbindung und Vertragsart können diese bis zu 50 Prozent betragen. [56][64]
AutoPASS for ferje ist ein digitales Rabatt- und Bezahlsystem für viele norwegische Autofähren. Die Registrierung erfolgt vor Reisebeginn und kann sich besonders lohnen, wenn du mehrere kostenpflichtige Fährverbindungen nutzt.
Je nach Verbindung und Vertragsmodell sind deutliche Preisnachlässe möglich. Informiere dich vor der Reise über die aktuellen Bedingungen, erforderliche Vorauszahlungen und teilnehmende Fährlinien.
Die Registrierung und weitere Informationen findest du auf der offiziellen Website AutoPASS for ferje .
Die Kraftstoffpreise können in Norwegen je nach Region, Tankstelle und Tageszeit deutlich schwanken. Vergleiche die Preise deshalb regelmäßig und tanke nach Möglichkeit dort, wo der Literpreis besonders günstig ist.
Die App BensinPris für Android beziehungsweise die iPhone-Version kann bei der Suche nach günstigen Tankstellen helfen.
Kundenkarten und Bonusprogramme verschiedener Tankstellen können zusätzliche Rabatte oder Guthaben bringen.
Vergleiche die aktuellen Kraftstoffpreise in den Ländern entlang deiner Route. Je nach Zeitpunkt und Region kann es sich lohnen, vor der Einreise oder auf dem norwegischen Festland zu tanken.
Auf Inseln und in abgelegenen Regionen ist Kraftstoff nicht immer günstiger und die Auswahl an Tankstellen kann begrenzt sein. Fahre deshalb nicht mit fast leerem Tank in abgelegene Gebiete.
Auch die Preise in Schweden können sich verändern. Alte Empfehlungen sollten daher vor der Reise mit aktuellen Preisen verglichen werden.
Für einen günstigen Einkauf eignen sich besonders die Supermarktketten REMA 1000 und KIWI. Dort findest du häufig preiswerte Grundnahrungsmittel wie Reis, Nudeln, Haferflocken und Brot.
Vergleiche die Angebote der Supermärkte und kaufe bevorzugt regionale Aktionsprodukte. Gerade bei längeren Aufenthalten lohnt es sich, einen Einkaufsplan zu erstellen und nicht täglich kleine Mengen an touristischen Standorten zu kaufen.
Selbstversorgung ist normalerweise deutlich günstiger als regelmäßige Restaurantbesuche. Wer im Camper, auf dem Campingplatz oder in einer Ferienunterkunft selbst kocht, kann die täglichen Ausgaben erheblich reduzieren.
Nimm haltbare Grundprodukte wie Reis, Nudeln, Gewürze oder Kaffee im Rahmen der geltenden Einfuhrbestimmungen mit. Frische Lebensmittel kannst du anschließend vor Ort einkaufen.
Restaurants und Cafés sind in Norwegen vergleichsweise teuer. Wenn du essen gehst, können Tagesangebote, Buffets oder günstige Restaurant- und Bäckereiangebote die Kosten senken.
Über Too Good To Go bieten Restaurants, Bäckereien und Geschäfte übrig gebliebene Lebensmittel zu einem reduzierten Preis an.
Die Inhalte der sogenannten Überraschungstüten können nicht frei ausgewählt werden. Prüfe deshalb vor der Bestellung, ob die angebotenen Lebensmittel zu deiner Reiseplanung und deinen Ernährungsgewohnheiten passen.
Mit der App Mattilbud kannst du Angebote verschiedener norwegischer Supermärkte vergleichen und deinen Einkauf gezielter planen.
Dadurch lassen sich größere Einkäufe besser auf die aktuellen Aktionen abstimmen. Vor allem bei teuren Produkten wie Käse, Fleisch, Süßigkeiten oder Getränken kann ein Preisvergleich sinnvoll sein.
Leitungswasser ist in Norwegen in vielen Regionen von sehr guter Qualität und kann häufig problemlos getrunken werden.
Eine wiederverwendbare Trinkflasche hilft dabei, Kosten für abgefülltes Wasser zu vermeiden. Bei privaten Quellen, abgelegenen Hütten oder einzelnen lokalen Hinweisen solltest du die Beschilderung beachten.
Alkohol ist in Norwegen wegen der hohen Abgaben vergleichsweise teuer. Wenn du Alkohol von zu Hause mitnehmen möchtest, musst du unbedingt die norwegischen Zoll- und Freimengen beachten.
Norwegen gehört nicht zur Europäischen Union. Deshalb gelten bei der Einreise besondere Zollbestimmungen. Informiere dich vor Reisebeginn über die aktuellen Freimengen und nutze bei Bedarf die offizielle norwegische Zollinformation .
An einigen Tankstellen und Ketten gibt es Angebote zum Nachfüllen von Kaffee. Begriffe wie Påfyll oder Kaffeavtale weisen auf solche Modelle hin.
Bei einer Kaffeevereinbarung kaufst du häufig einen speziellen Becher und kannst ihn beim jeweiligen Anbieter mehrfach oder über einen bestimmten Zeitraum auffüllen lassen.
Prüfe die aktuellen Bedingungen direkt vor Ort, da Preise und Angebotszeiträume unterschiedlich sein können.
Ein Restaurantbesuch kann das Reisebudget in Norwegen schnell belasten. Besonders in Großstädten und touristischen Regionen sind die Preise häufig höher als in Deutschland.
Günstiger kann es sein, Mittagsangebote, Buffets, Bäckereien oder Restaurantketten mit festen Menüpreisen zu nutzen. Für Familien kann ein Buffetangebot interessant sein, wenn Kinder zu einem reduzierten Preis essen.
Am meisten sparst du in der Regel, wenn du überwiegend selbst kochst und nur gelegentlich auswärts isst.
Die norwegische Straßenmaut wird automatisch erfasst. Je nach Fahrzeug, Vertrag und Abrechnungssystem können sich durch die Registrierung bei AutoPASS oder EPASS24 Vorteile ergeben.
Informiere dich vor der Reise über die passende Lösung für dein Auto oder Wohnmobil. Auch eine Routenplanung ohne vermeidbare Mautstrecken kann die Gesamtkosten reduzieren, verlängert jedoch teilweise die Fahrzeit.
Eine ausführliche Übersicht findest du im Norwegen-Leitfaden für Autofahrer .
Campingplätze und Stellplätze können eine günstige Alternative zu Hotels sein. Besonders mit einem Camper oder Wohnmobil lassen sich Übernachtungs- und Verpflegungskosten miteinander verbinden.
In beliebten Regionen wie Oslo oder auf den Lofoten können die Preise allerdings deutlich höher sein. Buche in der Hauptsaison möglichst frühzeitig oder weiche auf weniger stark besuchte Orte aus.
Weitere Tipps findest du im Beitrag Camping in Norwegen leicht gemacht .
Eine Campingkarte kann sich lohnen, wenn du mehrere Campingplätze nutzt und die enthaltenen Rabatte höher sind als der Jahresbeitrag.
Prüfe vor dem Kauf, welche Plätze teilnehmen, wie hoch die Ermäßigungen sind und ob zusätzliche Leistungen wie eine Reise- oder Unfallversicherung enthalten sind.
Der Nortrip-Service bietet Zugang zu privaten Stellplätzen in Norwegen und Schweden. Je nach aktueller Mitgliedschaft können dadurch Übernachtungskosten eingespart werden.
Vor dem Abschluss solltest du den Jahrespreis, die Anzahl der teilnehmenden Plätze und die geltenden Bedingungen prüfen. Nicht jeder Stellplatz ist jederzeit verfügbar oder für jedes Fahrzeug geeignet.
Weitere Informationen findest du bei Nortrip .
Das norwegische Jedermannsrecht ermöglicht unter bestimmten Bedingungen das Übernachten in der freien Natur. Dabei gelten unter anderem Regeln zu Abstand, Aufenthaltsdauer, Feuer, Müll und Naturschutz.
Das Recht bezieht sich nicht automatisch auf das Parken oder Campen mit einem Wohnmobil abseits von Straßen. Informiere dich daher vor dem Übernachten über die örtlichen Vorgaben.
Die wichtigsten Regeln findest du in unserem Beitrag zum Jedermannsrecht in Norwegen .
Eine Mitgliedschaft im norwegischen Wanderverein DNT kann sich für Reisende lohnen, die während ihrer Norwegenreise in mehreren Berghütten übernachten möchten.
Mitglieder erhalten in vielen Hütten günstigere Übernachtungspreise. Vor dem Abschluss solltest du den Mitgliedsbeitrag mit den geplanten Übernachtungen vergleichen.
Informationen findest du beim Deutschen DNT-Informationsangebot .
Couchsurfing kann eine Möglichkeit sein, kostenlos oder besonders günstig bei privaten Gastgebern zu übernachten. Gleichzeitig solltest du die Regeln des jeweiligen Gastgebers respektieren und dich frühzeitig um eine Anfrage kümmern.
Prüfe außerdem Bewertungen, Aufenthaltsbedingungen und die Lage. Gerade in der Hauptsaison sind verfügbare Plätze in beliebten Städten schnell vergeben.
Weitere Informationen findest du bei Couchsurfing Norwegen .
Nutze in Städten möglichst den regulären öffentlichen Nahverkehr anstelle spezieller Flughafenbusse. Der Flybuss ist zwar bequem, kann pro Strecke und Person aber deutlich teurer sein.
Prüfe außerdem, ob es für die jeweilige Stadt eine City Card gibt. Diese kann Rabatte oder freien Eintritt zu Sehenswürdigkeiten bieten und teilweise die Nutzung von Bus, Bahn, Straßenbahn oder Fähren einschließen.
Für Oslo können sich je nach Reiseplan entsprechende City-Pass-Angebote lohnen.
In norwegischen Städten und an beliebten Sehenswürdigkeiten können Parkgebühren anfallen. Achte deshalb auf die Beschilderung und prüfe, ob kostenlose oder günstigere Parkplätze etwas außerhalb des Zentrums vorhanden sind.
Parkgebühren werden häufig digital oder mit Karte bezahlt. Bargeld wird nicht überall akzeptiert.
Mit der App EasyPark kannst du an teilnehmenden Parkplätzen minutengenau abrechnen. Prüfe vor der Nutzung jedoch die anfallenden Servicegebühren.
Viele der schönsten Erlebnisse in Norwegen kosten keinen Eintritt. Dazu gehören Wanderungen, Aussichtspunkte, Spaziergänge an Fjorden, Badeplätze, Naturbeobachtungen und zahlreiche Strände.
Auch das freie Bewegen in der Natur ist unter den Regeln des Jedermannsrechts möglich. Informiere dich jedoch immer über besondere Schutzbestimmungen und örtliche Einschränkungen.
Berücksichtige neben Unterkunft und Anreise auch folgende Ausgaben:
Informationen zur Gasversorgung findest du im Beitrag Gasflaschen in Norwegen tauschen und auffüllen .